| AYURVEDA - Gesundheitslehre | Heilung, Medizin, Therapie, Wellness |
Woher stammt Ayurveda
Wie erfolgt die Diagnose?
Welche Behandlungsmethoden und Anwendungsgebiete gibt es?
Wenn die Balance gestört ist, gibt es zahlreiche Therapiemöglichkeiten wie zum Beispiel Ölmassagen, Bäder oder Fastenkuren. Aber auch ausleitende Verfahren wie Aderlässe, Einläufe oder Erbrechen kommen zur Anwendung, wobei die Behandlung in der Regel durch verschiedene Meditationen oder Farb- und Musiktherapie ergänzt wird.Viele Therapeuten sind davon überzeugt, dass Ayurveda bei allen Beschwerden hilfreich ist, wobei akute oder psychische Erkrankungen ausgeklammert und an die Schulmedizin verwiesen werden.
In Europa gelangt diese Behandlungsmethode vor allem bei psychosomatisch bedingten oder chronischen Erkrankungen zum Einsatz. Mit den oben dargestellten Therapiemöglichkeiten wird versucht, Doshas, die nicht mehr harmonieren, ins Gleichgewicht zu bringen und die Störungen dadurch zu beseitigen. Aber auch präventiv ist Ayurveda wirksam: Studien haben belegt, dass Personen, die mindestens fünf Jahre lang Ayurveda praktiziert haben, im Vergleich zum Rest der Bevölkerung seltener ins Krankenhaus eingewiesen wurden.
Interessant daran ist auch, dass - entgegen der sonstigen Entwicklung - Menschen über 40 Jahren, die sich mit Ayurveda beschäftigt haben, um fast 80 % gesünder warenals andere. Obwohl die Anhänger der klassischen Medizin nach wie vor klinische Beweise einfordern, steht die Erforschung der verwendeten Präparate noch ganz am Anfang, sodass es dazu noch keine abschließende wissenschaftliche Meinung gibt. Es ist allerdings eine Tatsache, dass sich durch Ayurvedaanwendungen objektiv messbare Blutbefunde verbessern lassen.